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HISTORIE

- Gründerzeit in Leutzsch und Lindenau 1/2 -

Die besiedelte Fläche der Gemeinde Lindenau endete bei ihrer Eingliederung in die Stadt Leipzig am 1. Januar 1891 noch an der Schillerstraße (heute Uhlandstraße). Hier entstand zwar die IV. Bezirksschule, dahinter führte die Gundorfer Straße (heute Georg-Schwarz- Straße) jedoch durch Felder, Wiesen und vorbei an einer Sandgrube in das Dorf Leutzsch.

Bereits 1887 hatte der Leipziger Seifenfabrikant Moritz Friedrich das 5 Hektar große Sandgrubenareal für 82.445 Mark vom ehemaligen Eigentümer des Lindenauer Rittergutes Johann August Etzold erworben. Mit einem Kredit über 480.000 Mark erschloss er 1897 das zukünftige Baugebiet in Lindenau mit einem Straßen- und Leitungsnetz. Damit verfügten die Grundstücke zwischen Schiller-, Flemming-, Günther- und Klopstockstraße bereits vor Baubeginn über Wasser- und Abwasser- sowie Gas- und Stromanschlüsse. Was heute selbstverständlich ist, war für damalige Verhältnisse unvorstellbar modern!

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Quelle: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

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Quelle: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

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Quelle: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig